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Angelstellen an unserem See gepflegt.

 

Am 02.01.2017 rückte ein großer Kettenbagger der Fa. LZR gegen 9:00 Uhr an.

Seine Aufgabe war es, die zugewucherten Angelplätze entlang der Ufer zu sanieren und von überflüssigem

Gestrüpp zu befreien. Dabei sollte auf sorgfältige und uferschonende Arbeit besonderer Wert gelegt werden, so die Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde, mit der ich im Dezember eine umfassende Ortsbegehung durchgeführt hatte. Bei einem weiteren Ortstermin mit Herrn Lenz wurden technische Einzelheiten besprochen und festgelegt, dass ein großer Baggermit Raupen eigesetzt werden muss. Gleich nach Jahreswechsel war es dann soweit. Nach unseren Anweisungen und Vorschlägen arbeitete der Bagger- geführt und gelenkt von einem sachkundigen Fahrer, Platz für Platz auf. Nach kurzer Mittagspause in der Anglerhütte waren, bei zügigem Arbeiten bereits um 15:00 Uhr ausreichend Plätze geschaffen, um den Zugang zum Gewässer zu gewährleisten. Bleibt jetzt abzuwarten, wie schnell sich die Vegetation die freien Stellen wieder so massiv zurückerobert, dass nachgearbeitet werden muss. Näheres gerne bei der Mitgliederversammlung im Januar.

 

Euer Peter Wondrak

Nur mit schwerem Gerät kann schonend gearbeitet werden

Geräumte und sanierte Angelstelle.

Bezirksfischereiverordnung des Bezirk Unterfranken 2016

 

Schonzeit für den Barsch vom 15.03. - 30.04.

 

Das Auftreten der Grundeln hat auch eine erfreuliche Wirkung. Flussbarsche, von denen fälschlicherweise angenommen wurde, dass ihr ehemaliger „Zwergenwuchs“ genetisch bedingt sei, finden in den Grundeln eine ergiebige Nahrungsquelle. Entlang des gesamten Mains sind die Barsche plötzlich gut genährt und stark gewachsen. Exemplare mit 500 bis 1000 Gramm sind heute keine Seltenheit mehr. Auch deshalb werden sie von der Angelfischerei aber auch von den Fischereirechtsinhabern am Main gerne gefangen.

 

Von Seiten der Fischerei wird seit ihrem ersten Auftreten versucht, die „Schwarzmeergrundeln“ kurz zu halten. Bei dieser Hegemaßnahme, dem Fang und der Entnahme der Grundeln, werden wir nun spürbar durch die größer gewordenen Flussbarsche unterstützt. Kaum ein Barsch der gefangen wird, hat nicht Grundelreste oder noch frische, ganze Grundeln im Magen.

 

Unser Anliegen muss es nun sein, die wertvollen Barschbestände zu stützen und zu fördern. Dazu gehört es zwingend, die Fische in möglichst großer Zahl und ungestört ablaichen zu lassen. (Auf teuren Barschbesatz kann zukünftig verzichtet werden.) Nach der neuen Bezirksfischereiverordnung hat der Barsch nunmehr eine Schonzeit vom 15.03. bis 30.04.